23. September 2017

Journalisten sollen Jesus ins Zentrum rücken

Quelle: idea.de

Funkmast im Gegenlicht. Foto: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)/pixelio.de

Funkmast im Gegenlicht. Foto: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)/pixelio.de

Schwäbisch Gmünd (idea) – Wie sollen Christen mit der Medienrevolution und der schier unbegrenzten Vielfalt an Angeboten umgehen? Das ist eine der zentralen Fragen, mit dem sich der Christliche Medienkongress beschäftigt, der vom 16. bis 18. Januar in Schwäbisch Gmünd stattfindet. Daran nehmen rund 200 Medienexperten teil.

Wie der ARD-Hauptstadtkorrespondent und Buchautor Markus Spieker (Berlin) sagte, führt das Übermaß an Optionen und Freiheit, das die Medienrevolution mit sich bringe, bei immer mehr Menschen zu einer wachsenden Sehnsucht nach Bindung und Einheit. Christliche Medienschaffende sollten daher den Kern ihres Glaubens – Jesus Christus – als das Verbindende ins Zentrum rücken. In der Kirche gebe es teilweise bereits eine erfreuliche Rückbesinnung auf Gemeinsames. Als Beispiel nannte Spieker die Enzyklika „Evangelii Gaudium“ (Freude des Evangeliums) von Papst Franziskus. Daran hätten ihn besonders die Christuszentriertheit und der Missionsgeist beeindruckt.

In Teilen der charismatisch-evangelikalen Bewegung beobachtet Spieker nach eigenen Worten eine Öffnung hin zur Gesellschaft – heraus aus dem Ghetto und weg von einem „Buchstabenfetischismus“ und der gesetzlichen Enge hin zu einer Kreativität und einem „Sound, der die Menschen anspricht“. Ein Beispiel dafür sei das freikirchliche „BerlinProjekt“, eine junge Gemeinde in Berlin-Mitte. [Weiterlesen]