20. September 2017

Einsamkeit macht krank

Quelle: idea.de

Foto: CFalk/pixelio.de

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Wuppertal/Chicago (idea) – Einsamkeit kann krank machen und das Suchtrisiko steigern. Freundschaften können dem entgegenwirken, schreibt der evangelische Fachverband für Suchtkrankenhilfe „Blaues Kreuz in Deutschland“ (Wuppertal) in seiner Zeitschrift.

Wer sich einsam fühlt und keine stabilen Beziehungen aufbaut, stirbt früher. Das ist das Ergebnis einer Meta-Analyse eines Forscherteams um den Neurowissenschaftler Prof. John Cacioppo von der Universität Chicago (US-Bundesstaat Illinois). Keine echten Freunde zu haben, ist demnach genauso ungesund, wie 15 Zigaretten am Tag zu rauchen.

Evelyn Fast vom Blauen Kreuz berichtet im Gespräch mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, dass viele Menschen Alkohol trinken, weil sie keine Freunde haben. Zudem verlören Alkoholabhängige oft alle Beziehungen, weil sich ihr Leben nur noch um die Sucht drehe. Deshalb böten viele Blaukreuz-Kontaktgruppen gemeinsame Freizeitaktionen an. So könnten sich die Betroffenen Halt im Leben geben. [Weiterlesen]