22. September 2017

Die Kirchen nicht zur „Propagandaplattform für den Islam“ machen

Quelle: idea.de

Foto: Diakrisis

Foto: Diakrisis

Ansbach (idea) – Scharfe Kritik an Auftritten von islamischen Geistlichen in Kirchen hat der Leiter der unter Muslimen tätigen Evangelischen Karmelmission, Martin Landmesser (Schorndorf bei Stuttgart), geübt.

„Es kann nicht Aufgabe der Gemeinde von Jesus Christus sein, den Repräsentanten einer antichristlichen Lehre wie dem Islam Propagandaplattformen zu bieten. Vielmehr sollten Christen sich klar von der Lehre des Islam distanzieren, den Muslimen jedoch das Evangelium von Jesus Christus weitergeben“, schreibt Landmesser in einem Beitrag für die Zeitschrift „Diakrisis“ (Ansbach/Mittelfranken) der Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften.

Als Beispiel nennt er die „Kanzelrede“ des islamischen Geistlichen Benjamin Idriz in einem evangelischen Abendmahlsgottesdienst am 10. März in der St.-Lukas-Kirche in München. Die Stadtdekanin, Barbara Kittelberger, und die Ständige Vertreterin des bayerischen Landesbischofs, Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, hatten der Mitwirkung von Imam Idriz zugestimmt.