12. Dezember 2017

Christenverfolgung wächst sich zur „globalen Krise“ aus

Quelle: idea.de

GB

London/Washington (idea) – Die zunehmende Verfolgung aus religiösen Gründen wächst sich nach Ansicht der britischen Staatsministerin Baronin Sayeeda Warsi (London) zu einer „globalen Krise“ aus.

Besonders bedrohlich sei die Christenverfolgung im Nahen Osten, sagte sie in einem Vortrag an der Georgetown-Universität in Washington. Die Muslima ist im Kabinett von Premierminister David Cameron unter anderem für Religionsangelegenheiten zuständig. Ausgerechnet in der Wiege der Christenheit würden Katholiken, Protestanten und Orthodoxe Opfer militanter Übergriffe und von Vertreibung.

Warsi: „Dort spielt sich ein Massenexodus biblischen Ausmaßes ab.“ Es bestehe die reale Gefahr, dass die Christenheit in manchen Regionen aussterbe. Das Spektrum der Übergriffe reiche von Ausgrenzung, Diskriminierung, Zwangsbekehrungen bis hin zu Folter und Mord. Täter seien in manchen Fällen Staaten, in anderen militante Gruppen oder sogar die eigene Familie. Heimische christliche Minderheiten würden „kollektiv bestraft“ für Vergehen, die man westlichen Mächten wie den USA anlaste. [Weiterlesen]