19. November 2017

Mittlerer Osten: Wer kämpft gegen wen?

Quelle: idea.de

Foto: Rosel Eckstein/pixelio.de

Foto: Rosel Eckstein/pixelio.de

Pewsey (idea) – Die religiöse und politische Lage im Nahen und Mittleren Osten ist für westliche Beobachter kaum noch zu durchschauen.

Die Fronten verlaufen zum Beispiel zwischen muslimischen Strömungen wie Sunniten und Schiiten. Ferner stehen radikale Muslime, die Islamisten, und sogenannte „Heilige Krieger“, liberalen und säkularen Strömungen gegenüber. Israel und die christlichen Minderheiten geraten zwischen alle Fronten.

Christen laufen Gefahr, in Konflikten und Bürgerkriegen zerrieben bzw. aus ihrer Heimat – der Wiege der Christenheit – vertrieben zu werden. Der Westen hat sich weitgehend als unfähig erwiesen, die Christen in der Region zu schützen, erklärt das Hilfswerk für verfolgte Christen „Barnabas Fund“ (Pewsey/Südengland) in einer Analyse. Militärinterventionen hätten bereits „zur faktischen Auslöschung der Kirchen im Irak“ geführt. Den Christen in Syrien drohe ein ähnliches Schicksal; in anderen Regionen warteten sie bislang vergeblich auf Hilfe zur Befreiung vom „Joch der Verfolgung“. [Weiterlesen]