18. August 2017

Volkskirchen schrumpfen, Freikirchen legen zu

Quelle: idea.de

Die beiden großen Kirchen machen für diese Entwicklung vor allem den Bevölkerungsrückgang verantwortlich. Foto: Thomas Schneider

Die beiden großen Kirchen machen für diese Entwicklung vor allem den Bevölkerungsrückgang verantwortlich. Foto: Thomas Schneider

Wetzlar (idea) – Während die beiden Volkskirchen in den vergangenen zehn Jahren fast ein Zehntel ihrer Mitglieder verloren haben, ist die Entwicklung der sechs größten evangelischen Freikirchen uneinheitlich. Die einen haben deutliche Zuwächse, die anderen verlieren zum Teil stark.

Das geht aus einem statistischen Vergleich der Jahre 2002 und 2012 hervor. Wie die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) berichtet, schrumpfte die Mitgliederzahl der römisch-katholischen Kirche in diesem Zeitraum um 8,3 Prozent auf 24,3 Millionen. Noch stärker war der Verlust bei der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Sie hat nach den aktuellen Angaben (31. Dezember 2011) 23,6 Millionen Mitglieder. Das sind 10,7 Prozent weniger als zehn Jahre zuvor. Die beiden großen Kirchen machen für diese Entwicklung vor allem den Bevölkerungsrückgang verantwortlich. [Weiterlesen]