20. August 2017

Pro Familia: Propaganda für Pädophilie?

Quelle: idea.de

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Frankfurt am Main/Stuttgart (idea) – Der Skandal um die Befürwortung von Sex mit Kindern Ende des vergangenen Jahrhunderts weitet sich immer mehr aus.

Jetzt wurde bekannt, dass die Beratungsorganisation „Pro Familia“ (Frankfurt am Main) in den 80er und 90er Jahren in ihrem Magazin pädophilen-freundliche Ansichten verbreitet hat.

Zuvor hatten Göttinger Forscher um den Politikwissenschaftler Prof. Franz Walter herausgefunden, dass es solche Positionen auch in den Reihen von Bündnis 90/Die Grünen sowie bei der damaligen Jugendorganisation der FDP, den Jungdemokraten, und beim Kinderschutzbund gegeben hat. Laut Walter wurde der Gedanke, dass es einvernehmlichen Sex zwischen Erwachsenen und Kindern geben könne, in den 70er Jahren Bestandteil einer „linksliberalen Intellektualität“.

Nach Recherchen des Berliner „Tagesspiegel“ hat das „Pro Familia Magazin“ wiederholt Beiträge veröffentlicht, die Sex mit Kindern gutheißen oder rechtfertigen. So plädierte der Soziologe Prof. Rüdiger Lautmann in der Ausgabe 3/95 dafür, den Begriff des Pädophilen von Missbrauch abzugrenzen. Pädophile seien „Menschen, welche Kinder erotisch finden, Kinder auch lieben, eine Freundschaft mit einem Kind begründen, um darin sexuelle Erfüllung zu finden“. Der Begriff „Kindesmissbrauch“ bedeute, „dass der kleine Mensch geschädigt wird“. Diese Schädigung sei „bei den Kontakten der echten Pädophilen sehr fraglich“. [Weiterlesen]