21. November 2017

Nigeria: Islamische Terrorgruppe tötete seit Mai über 1.000 Menschen

Quelle: idea.de

Gesellschaft für bedrohte Völker

Gesellschaft für bedrohte Völker

Göttingen (idea) – Im Norden Nigerias sind in den vergangenen sechs Monaten 1.100 Menschen bei Überfällen durch die islamische Terrororganisation Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) getötet worden.

Der jüngste Angriff ereignete sich nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Sitz in Göttingen am 29. Oktober im Bundesstaat Borno. 18 Bewohner starben im Dorf Goniri durch Schüsse und Brandsätze, zwölf Personen wurden verletzt. An den beiden vorhergehenden Tagen töteten die Terrorkommandos in zwei weiteren Dörfern 30 Zivilisten.

Die nigerianische Zentralregierung hatte im Mai den Ausnahmezustand über Borno und andere überwiegend muslimische Bundesstaaten verhängt, um Boko Haram wirksamer zu bekämpfen. So können [Weiterlesen]