19. Oktober 2017

Halloween: Wie Christen dem Gruselfest begegnen

Quelle: idea.de

Foto: Born Verlag

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Wetzlar (idea) – Das Gruselfest Halloween am 31. Oktober hat im Bewusstsein der Bevölkerung den evangelischen Reformationstag weitgehend verdrängt, der am selben Tag begangen wird.

Mit ungewöhnlichen Ideen wollen Christen Gegenakzente gegen Gruselkostüme und Kürbisfratzen setzen. Sie geben etwa Tipps, wie sich Christen Kindern gegenüber verhalten sollen, die mit der Aufforderung „Süßes oder Saures“ an Haustüren klingeln.

Eine Sammlung mit Alternativvorschlägen hat die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar/Mittelhessen) zusammengestellt. Dabei wollen Protestanten nicht als „Spaßverderber“ auftreten. „Wir sind nicht gegen Halloween, sondern rücken auf kreative Weise das Reformationsfest in den Vordergrund“, erklärt der Geistliche Vizepräsident des hannoverschen Landeskirchenamtes, Arend de Vries (Hannover). Der Wiesbadener Pfarrer Jeffrey Myers rät sogar dazu, Halloween mitzufeiern. Als Kinderfest trage es „Licht in die dunklen Herbsttage“. Es lade dazu ein, den Zusammenhang mit dem katholischen Feiertag Allerheiligen am 1. November und dem Reformationsfest zu entdecken sowie „über den Umgang mit Angst und Tod nachzudenken“. [Weiterlesen]