18. Oktober 2017

Malediven: Lage der Christen bleibt angespannt

Quelle: idea.de

Ein einheimischer Christ des Inselstaates: „Es ist die Hölle, in diesem Paradies zu leben.“ Foto: Martin Simon/pixelio.de

Ein einheimischer Christ des Inselstaates: „Es ist die Hölle, in diesem Paradies zu leben.“ Foto: Martin Simon/pixelio.de

Kelkheim (idea) – Die Lage für Christen auf den Malediven bleibt angespannt.

Das christliche Hilfswerk Open Doors (Kelkheim) rechnet auch nach der Präsidentenstichwahl in dem Inselstaat nicht mit Verbesserungen, wie es am 13. September mitteilte. Die Stichwahl ist nötig, nachdem im ersten Wahlgang am vergangenen Wochenende kein Kandidat die erforderlichen 50 Prozent der Stimmen erhielt. In Führung liege aber der vor etwa eineinhalb Jahren abgesetzte Präsident Mohamed Nasheed.

Damals wurde ihm vorgeworfen, den Islam zu wenig voranzubringen, weil er sich zunächst unter anderem gegen die Todesstrafe ausgesprochen hatte. Auf den Malediven ist der Islam Staatsreligion. Es gilt die Scharia, die unter anderem den Übertritt vom Islam zu einer anderen Religion verbietet. Die Regierung betrachte sich selbst als [Weiterlesen]