23. August 2017

Freizeit-Monitor: Kirchgang ist nicht sehr beliebt

Quelle: idea.de

Tendenziell gehen mehr Niedriggebildete als Höhergebildete zum Gottesdienst. Foto: Thomas Schneider

Tendenziell gehen mehr Niedriggebildete als Höhergebildete zum Gottesdienst. Foto: Thomas Schneider

Hamburg (idea) – Der Kirchgang gehört nicht zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten der Deutschen.

Neun Prozent aller Bürger ab 14 Jahren gehen mindestens einmal pro Woche in eine christliche Gemeinde, 18 Prozent einmal pro Monat, 35 Prozent einmal pro Jahr und 65 Prozent seltener oder niemals.

Der durchschnittliche monatliche Gottesdienstbesuch ist in den vergangenen sechs Jahren um drei Prozent gesunken. Das geht aus dem „Freizeit-Monitor 2013“ hervor. Für diese Studie befragte die Stiftung für Zukunftsfragen von British American Tobacco (BAT) in Hamburg 3.000 Personen ab 14 Jahren.

Sowohl die Alten wie die Jungen zählen zu den eifrigsten Kirchgängern: 31 Prozent der Ruheständler gehen mindestens einmal im Monat zum Gottesdienst, gefolgt von den Jugendlichen mit 22 Prozent. 18 Prozent der Familien mit Kindern lassen sich regelmäßig in der Kirche sehen, während die Alleinstehenden mit sechs Prozent das Schlusslicht bilden. Auf dem Land ist der Kirchgang mit [Weiterlesen]