22. November 2017

FDP-Politiker: Evangelische Kirche neigt zu Rot-Grün

Quelle: idea.de

Foto: segovax/pixelio.de

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Wetzlar (idea) – Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) positioniert sich in ihren Leitungsgremien zu einseitig bei „Rot-Grün“.

Diesen Eindruck hat der religionspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Stefan Ruppert (Oberursel bei Frankfurt am Main). Wie er bei einem Redaktionsbesuch der Evangelischen Nachrichtenagentur idea in Wetzlar sagte, nimmt er eine „politische Verengung“ wahr. Führende Repräsentantinnen engagierten sich gerade im Bundestagswahlkampf stark parteipolitisch.

Als Beispiele nannte er unter anderem die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks „Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst“, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel (Berlin), die zum Kompetenzteam von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gehört. Die zweithöchste Repräsentantin der EKD, Synodenpräses Katrin Göring-Eckardt, ist Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen. Beide lassen ihre kirchlichen Ämter im Wahlkampf ruhen. Laut Ruppert sind auch in EKD-Verlautbarungen oft große Übereinstimmungen mit Positionen von SPD und Grünen festzustellen. Er wünsche sich, dass die große Bandbreite des Kirchenvolks besser abgebildet werde. [Weiterlesen]