23. Mai 2018

Sächsische Bekenntnisinitiative: EKD-Orientierungshilfe widerspricht Bibel und Bekenntnis

Quelle: bekenntnisinitiative.de

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In einer „Mönchenfreier Erklärung“ vom 22. Juni hat die Sächsische Bekenntnisinitiative zur Orientierungshilfe des Rates der EKD „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit“ folgende Erklärung abgegeben:

„Wir widersprechen dem Anspruch der Orientierungshilfe des Rates der EKD und seines Vorsitzenden, ein evangelisches Eheverständnis zu formulieren. Die Orientierungshilfe entbehrt in argumentativer Sorglosigkeit einer theologischen Fundierung von Bibel und Bekenntnis her. In ihrer Absage an jedes „normative Verständnis der Ehe als göttliche Stiftung oder natürliche Schöpfungsordnung“ widerspricht sie sogar dem evangelisch-lutherischen Bekenntnis (Großer Katechismus, Erklärung zum sechsten Gebot). Dabei benennt sie gesellschaftspolitische Probleme in Deutschland durchaus treffend. Indem sie jedoch alle heute existierenden Lebensentwürfe als prinzipiell gleichberechtigte und gleich gute Formen von Familie akzeptiert, bedeutet dies die Normativität des Faktischen, die niemals Grundlage kirchlichen Handelns sein darf. Fassungslos stellen wir fest, dass sie damit das biblische Leitbild für Ehe und Familie verwirft. Anstatt eine Orientierungshilfe zu liefern, zeugt die Handreichung von eigener Orientierungslosigkeit. Darum empfehlen wir den Gemeinden, sich von dieser Schrift nicht irritieren zu lassen, sich davon zu distanzieren und treu bei den Aussagen von Schrift und Bekenntnis zu bleiben.“