17. Februar 2018

Gottesdienst für verschollene Familie

Quelle: idea.de

Bautzen bei Nacht. Foto:  Peter Bohot/pixelio.de

Bautzen bei Nacht. Foto: Peter Bohot/pixelio.de

Bautzen (idea) – Seit vier Jahren ist die christliche Familie Hentschel aus Sachsen im Jemen verschollen. Aber sie ist nicht vergessen.

Am 12. Juni nahmen rund 70 Personen in Bautzen an einem Gottesdienst für Johannes und Sabine Hentschel und ihren Sohn Simon teil. Sie waren zusammen mit den inzwischen freigelassenen und in die Heimat zurückgekehrten Töchtern Lydia (9) und Anna (7) sowie vier weiteren Christen am 12. Juni 2009 in der nordjemenitischen Provinz Saada verschleppt worden. Dort hatten die damals 36-jährigen Hentschels an einem staatlichen Krankenhaus gearbeitet.

Drei der Entführten – zwei deutsche Krankenschwestern und eine südkoreanische Lehrerin – wurden erschossen aufgefunden. Von einem britischen Ingenieur fehlt weiter jede Spur. Fast alle der 24,3 Millionen Einwohner des Jemen sind Muslime. Die Zahl der fast ausschließlich ausländischen Christen wird von Religionsstatistikern auf knapp 20.000 geschätzt. [Weiterlesen]