23. August 2017

Iranische Migrantengemeinde kritisiert evangelische Kirche

Quelle: idea.de

Foto: Otto Wenninger/pixelio.de

Foto: Otto Wenninger/pixelio.de

Frankfurt am Main (idea) – Ehemalige Muslime, die zum Christentum übergetreten sind, stoßen in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau auf Ablehnung.

Diesen Vorwurf erhebt die aus dem Iran stammende evangelische Pastorin Mahin Mousapour (Frankfurt am Main). Wie sie in einem Bericht zu dem von der EKD ausgerufenen „Jahr der Toleranz“ schreibt, habe sie „Unverständnis und Ablehnung“ erlebt, als sie in der Mainmetropole für ihre 1996 gegründete Gemeinde „Neuer Bund“ geeignete Räume gesucht habe.

Voller Freude habe sie ihrem kirchlichen Gesprächspartner berichtet, dass Jesus Christus vielen Muslimen durch Heilungen, Wunder und Träume begegne und sie dann Christen würden. Doch ihr sei daraufhin in dem Gespräch unterstellt worden, Muslime zum christlichen Glauben zu zwingen. Zudem habe man ihr zu verstehen gegeben, dass Gott Gott sei – unabhängig von der jeweiligen Religion. Ein Raum sei ihr nicht zur Verfügung gestellt worden. [Weiterlesen]