16. August 2017

Gender-Mainstreaming ist ein Irrlicht

Quelle: ead.de

Foto: Thommy Weiss/pixelio.de

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Mit Chancen und Herausforderungen von Gender-Mainstreaming setzte sich der promovierte Philosoph, Dominik Klenk, im Rahmen eines Seminars auf dem 7. Internationalen APS-Kongress auseinander.

Kurz gesagt bedeute der Begriff, dass das Geschlecht eines Menschen nicht biologisch vorgegeben sei. Stattdessen bestimmten der soziale Einfluss in Erziehung und Kultur das Geschlecht eines Menschen. Die Ideologie ziele auf die Gleichstellung der Geschlechter in allen Bereichen.

Laut Gender-Mainstreaming sei die Ungleichheit zwischen Mann und Frau ungerecht und müsse deshalb abgeschafft werden. Vordergründig gehe es bei der Ideologie einfach um Geschlechtergerechtigkeit. Hintergründig bedeute sie aber eine totale Auswechselbarkeit von Mann und Frau und eine völlige Austauschbarkeit des Geschlechts, betonte Klenk.

Die politische Umsetzung der Ideologie zeige sich bereits in der Einstellung von Gender-Beauftragten oder einer Selbstverpflichtung von Institutionen. „Gender-Mainstreaming ist zwar ernstzunehmen, aber es ist ein Irrlicht“, sagte Klenk. Die christliche Grundorientierung verfalle zusehends, warnte er. Der Mensch sei als Ebenbild Gottes geschaffen und dieses Prinzip müsse sich „in Leben und Leib“ zeigen. Im biblischen Sinne bedeute Gerechtigkeit nicht Gleichstellung. Klenk forderte, das christliche Menschenbild wieder stärker zu betonen. Es biete dringend benötigte Orientierung und Halt im Leben. Männer und Frauen sollten dazu ermutigt werden, achtungsvoll und gleichwertig miteinander umzugehen. [Weiterlesen]