23. August 2017

Bibel wird im Theologiestudium „demoliert“

Quelle: idea.de

Foto: Thomas Schneider

Foto: Thomas Schneider

Heidelberg (idea) – Scharfe Kritik an der an den theologischen Fakultäten vermittelten historisch-kritischen Auslegung der Bibel hat der emeritierte Professor für Neutestamentliche Theologie Klaus Berger (Heidelberg) geübt.

Er äußerte sich in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Berger zufolge ist die heutige Theologie „ein lebloses Gedankengerippe, das mit Frömmigkeit und Kirche kaum noch etwas zu tun hat“. Die Bibel werde im Theologiestudium „auseinandergenommen und demoliert, so dass von ihr fast nichts mehr übrig bleibt“.

Viele Theologiestudenten verlören dadurch ihren christlichen Glauben und brächen das Studium ab. Die liberale Theologie richte viel Schaden an und habe einen ähnlich durchschlagenden Erfolg wie der Kommunismus in der DDR. Von Berger erschien jetzt das Buch „Die Bibelfälscher. Wie wir um die Wahrheit betrogen werden“ (Pattloch Verlag, München). [Weiterlesen]