22. November 2017

Abendmahl nicht in Volkskirche nehmen

Quelle: idea.de

Foto: S. Hofschlaeger/ pixelio.de

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Witten (idea) – Mitglieder von Freien evangelischen Gemeinden (FeG) sollten beim Gottesdienstbesuch in volkskirchlichen Gemeinden nicht am dortigen Abendmahl teilnehmen.

Das empfiehlt der freikirchliche Theologe und Buchautor Hartmut Weyel (Brühl bei Köln) in der FeG-Zeitschrift „Christsein Heute“ (Witten). Diese Position sei nicht antiökumenisch, sondern gehöre zum FeG-Profil im ökumenischen Gespräch, gerade auch deshalb, weil Freie evangelische Gemeinden eine überkonfessionelle Offenheit beim Abendmahl praktizierten.

Wie Weyel in dem Heft mit dem Schwerpunkthtema „Kennzeichen Abendmahl“ schreibt, gebe es einen engen Zusammenhang zwischen dem Abendmahlsverständnis und der Gründung der Freikirche 1854. Dem Begründer, dem Wuppertaler Kaufmann Hermann Heinrich Grafe (1818-1869), sei durch die Lektüre der Bibel deutlich geworden, dass eine Kirche eine Gemeinschaft von Gläubigen sei, bei der nur zu Jesus Christus Bekehrte zur Gemeinde gehören und am Mahl des Herrn teilnehmen. In der Volkskirche sei dies leider nicht der Fall. [Weiterlesen]