18. Oktober 2017

Schwäbische Post druckt Glaubensbekenntnis ab

SP

Es geschieht nicht alle Tage, dass eine säkulare Zeitung das Glaubensbekenntnis eines Christen veröffentlicht. Unter der Überschrift „Für Christus entschieden“ hat die in Aalen ansässige „Schwäbische Post“ am 26. März das Glaubensbekenntnis des 19jährigen Tobias Kolb abgedruckt.

Darin bezeugt der junge Christ, dass er sich im Alter zwischen acht und zwölf Jahren „bewusst für ein Leben mit Jesus Christus entschieden“ habe. Durch seinen Glauben könne er seinen Mitmenschen viel leichter verzeihen als vorher. Glaube gebe ihm Liebe und Geborgenheit. Und er betont:

„Und ich kann mir sicher sein, nach meinem Leben im Himmel mit Gott und den anderen Christen zu leben. Dort sind alle Menschen, die die Gnade der Sündenvergebung angenommen haben. Aber es wird auch einen Platz geben, wo die Leute sind, die diese Gnade in ihrem Leben nicht angenommen haben, einen Platz fern von Gott, den manche die Hölle nennen.“

Gott ist „liebend, gnädig, gerecht, groß und allmächtig“

Der evangelische Christ, der sich in der Jugendarbeit engagiert, rede gern über seinen Glauben. So versuche er, „alle Menschen als Gottes Geschöpfe zu behandeln“. Und das Beten gehöre für ihn „klar dazu“. Ein Leben mit Jesus sei „eine Beziehung“ und Beziehungen hätten die Eigenschaft, „nur dann wirklich lebendig zu sein und wachsen zu können, wenn man Kontakt hält und miteinander redet, sich austauscht“, so Kolb.

Die Welt ist für den jungen Christen „nicht ohne etwas Unendliches erklärbar“. Und dieses Unendliche sei für ihn Gott und er sei „der Einzige, der schaffen kann, ohne dabei weniger zu werden. Er ist liebend, gnädig, gerecht, groß und allmächtig.“ An Karfreitag sei Jesus für alle Menschen gestorben und er habe somit die „Grundlage zur Sündenvergebung“ geschaffen, erklärt Kolb.

An der evangelischen Kirche findet er gut, dass sie die Armen und Schwachen unterstütze. Nicht so gut findet er, „dass die Kirche in vielen Dingen immer liberaler wird und alte christliche Werte wie Familie oder das Verständnis der Bibel verfallen lässt, um ihr Fähnchen nach dem Wind zu richten.“