23. Mai 2018

Abtreibung in USA: Der lange Weg zum Lebensrecht

Quelle: idea.de

Foto: Gabi Eder/pixelio.de

Foto: Gabi Eder/pixelio.de

Washington (idea) – Zehntausende Abtreibungsgegner sind am 25. Januar beim „Marsch für das Leben“ in Washington auf die Straße gegangen. Doch der Weg zu ihrem Ziel – der Einschränkung des „Rechts auf Abtreibung“ – ist noch weit. Denn die Einstellung der Bevölkerung zum Schwangerschaftsabbruch hat sich kaum verändert.

Anlass für den jährlichen „Marsch für das Leben“, an dem sich vor allem Katholiken und theologisch konservative Protestanten beteiligen, ist das vor 40 Jahren ergangene Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofs, das die Abtreibung legalisierte.

Seither sind in den USA rund 55 Millionen Kinder im Mutterleib getötet worden. Jedes Jahr lassen rund 1,2 Millionen Frauen Schwangerschaftsabbrüche vornehmen. Davon sind etwa die Hälfte 25 Jahre oder älter, 18 Prozent sind Teenager und der Rest 20 bis 24 Jahre alt. Etwa 60 Prozent haben bereits ein oder mehrere Kinder. [Weiterlesen]