13. Dezember 2017

Nordkorea: Arbeitslager weiter gewachsen

Quelle: facebook

Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz

Hartmut Steeb, Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz

Wir sind glücklich und dankbar für ein stilles und frohes Weihnachtsfest. Viele Mitchristen und viele auch aus anderen Gründen verfolgte und benachteiligte Menschen leben unter unwürdigen Umständen, z.B. in Nordkorea. Lasst uns für sie beten!

Nordkorea: Arbeitslager weiter gewachsen

Die gescheiterte Planwirtschaft Nordkoreas verursachte in den 90er Jahren den Hungertod von bis zu drei Millionen Menschen. Seither sind mehrere Hunderttausend Nordkoreaner aus ihrer Heimat nach China geflohen. Obwohl das demokratische Südkorea bereit ist, Flüchtlinge aufzunehmen, schieben die chinesischen Behörden alle aufgegriffenen Flüchtlinge nach Nordkorea zurück. Nach Angaben der IGFM sind sechs sehr große Hauptlager bekannt dazu 200 kleinere und andere Strafeinrichtungen. Die Zahl der Häftlinge schätzt man zwischen 150.000 und 250.000 Menschen, die aus nichtigen Gründen oder ohne Grund ein Sklavendasein fristen. Ebenso sind auch Christen in diesen „Umerziehungslagern“ interniert. Wie die IGFM unterstreicht, zeigen Satellitenaufnahmen, dass die Lager in den vergangenen Jahren weiter gewachsen sind. Nach Aussage von Entflohenen sollen dort unvorstellbare unmenschliche Zustände herrschen.

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