22. November 2017

Lichtensteiner Liedermacherfestival: Wenn Gott zum „Erfüllungsgehilfen der eigenen Wünsche“ wird

Quelle: idea.de

Einer der bekanntesten christlichen Liedermacher Deutschlands, Manfred Siebald. Foto: Thomas Schneider

Einer der bekanntesten christlichen Liedermacher Deutschlands, Manfred Siebald. Foto: Thomas Schneider

Lichtenstein (idea) – Christen und christliche Gemeinden sollten nicht versuchen, aus eigener Kraft zu wachsen und zu reifen. Oft genug degradierten sie dabei nämlich Gott zum „Erfüllungsgehilfen ihrer eigenen Wünsche“. Das führe nur zu Enttäuschungen. Diese Ansicht vertrat einer der bekanntesten christlichen Liedermacher Deutschlands, Manfred Siebald (Mainz), am 24. November beim 18. Lichtensteiner Liedermacherfestival. Der einzige, der die Lücke zwischen guten Vorsätzen und der Wirklichkeit füllen könne, sei Jesus Christus. Darum sollten Christen ihn täglich neu bitten, in ihr Leben zu kommen, sagte Siebald vor den mehr als 300 Besuchern. Wie der Moderator des Konzertabends, der langjährige sächsische Landesjugendwart und Leiter des CVJM-Missio-Centers Berlin Wolfgang Freitag (Radebeul bei Dresden), sagte, ist Musik eine großartige Möglichkeit, Christen im Glauben zu stärken. Das beweise das Lichtensteiner Liedermacherfestival, das sich in den vergangenen Jahren zu einer Institution entwickelt und bewiesen habe, dass die Werke christlicher Liedermacher keine „Strohfeuer“ seien. „Inzwischen ist Lichtenstein so etwas wie der Nabel der christlichen Liedermacherwelt“, so Freitag. Er moderierte den Abend an Stelle des Evangelisten Theo Lehmann, der zu den Gründern des Festivals gehört und bisher immer Moderator war. In diesem Jahr konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen. [Weiterlesen]