21. November 2017

Göring-Eckardt für Homo-Ehe in Deutschland

Foto: Gerd Altmann/pixelio.de

Foto: Gerd Altmann/pixelio.de

(AG WELT) Die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt will nach eigenen Angaben die „Homo-Ehe“ nach Deutschland holen.

Im sozialen Netzwerk facebook schreibt Göring-Eckardt, die zugleich Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist:

„In Frankreich wird die richtige Homo-Ehe eingeführt. Hoffentlich ist Deutschland auch bald so weit wie unsere Nachbarn…“

Göring-Eckardts Forderung wurde bislang von 41 Personen mit „Gefällt mir“ bewertet. Einige User kommentierten die Position der Grünen-Politikerin und führenden Protestantin wie folgt:

Lars E.: „`richtige`“?

Johannes G.: „biblisch?“

Herbert F.: „Wem soll das nützen?“

Frank A.S.: „Ich bin eher dafür, dass man das Ehemonopol für ALLE abschafft, die keine Kinder haben. Eine steuerliche Förderung der Institution Ehe halte ich für grundsätzlich abwegig. Unabhängig von der sexuellen Präferenz.“

Ariane B.S.: „Das ermöglicht der contract sozial doch schon längst.“

Robert K.: „Welch eine Absurdität. Die Ehe bezeichnet in allen Sprachen die grundsätzlich auf Lebenszeit, mindestens auf Dauer angelegte, rechtlich verfaßte Lebens- und Geschlechtsgemeinschaft von Mann und Frau. Rein sprachlich-sachlich kann der Begriff der Ehe darum keine Sodomitenverbindung bezeichnen. Ihn dennoch dafür zu gebrauchen, liegt ungefähr auf derselben Ebene wie der Mißbrauch von Wörtern wie Sekt und Kaviar in der Szene sexuell pervertierter Geisteskranker. Den Begriff der Ehe als Bezeichnung der Sodomitenverbindung gesetzlich festzuschreiben wäre so, als ob man von Gesetzes wegen gestattete, im Lebensmittelhandel Kot fein verpackt unter der Bezeichnung Kaviar anzubieten, ja die Einzelhändler verpflichtete, solche Produkte im Angebot zu führen, ferner die Produzenten reichlich mit Agrarfördermitteln bedächte und die Kinder in der Schule ganz praktisch im Umgang mit diesem Produkt unterwiese.“

Kommentar

Erstens: Wenn Katrin Göring-Eckardt die eheliche Gleichstellung Homosexueller zur Ehe von Mann und Frau einfordert, stellt sie sich gegen ihren Schöpfer, für den Homosexualität Sünde ist. Damit ist sie zweitens als Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) untragbar. Sie sollte ihr Amt niederlegen.