21. November 2017

Gebet erhört – Blitz zerstört Kneipe

Quelle: idea.de

Foto: isinor/pixelio.de

Foto: isinor/pixelio.de

Die Macht des Gebets hat einer Baptistengemeinde in den USA eine Schadensersatzklage eingebracht. Die Gemeindemitglieder beteten gegen die Erweiterung einer Kneipe in ihrem Ort. Eine Woche vor der Eröffnung schlug ein Blitz in die Bar ein. Nun verklagte der Wirt die Baptisten.

Mount Vernon (idea) – Ein erhörtes Gebet hat einer Baptistengemeinde in den USA eine Schadensersatzklage eingebracht. Und das kam so: In der 2.300 Einwohner zählenden Ortschaft Mount Vernon im Bundesstaat Texas wollte ein Wirt seine Kneipe erweitern. Dagegen setzte sich die örtliche Baptistengemeinde mit Behördeneingaben und Gebeten zur Wehr. Die Folge: Etwa eine Woche vor der Wiedereröffnung schlug ein Blitz in Drummond’s Bar ein. Das Gebäude brannte ab. Die Christen rühmten – etwas voreilig – die „Macht des Gebets“. Denn der Wirt verklagte die Gemeinde auf Schadensersatz: „Mittelbar oder unmittelbar“ sei sie für die Zerstörung des Hauses verantwortlich. Das wiederum stritt die Gemeinde ab. Wie die atheistische Richard-Dawkins-Stiftung berichtet, hatte der Richter, der das Urteil sprechen sollte, ein Problem: „Ich weiß nicht, wie ich in dieser Sache entscheiden soll. Nach Aktenlage haben wir hier einen Wirt, der jetzt an die Macht des Gebets glaubt, und eine christliche Gemeinde, die nicht mehr daran glaubt.“