15. Dezember 2017

„Die Menschheit ist ihrem Ende so nahe wie nie“

Quelle: idea.de

Das Vorstandsmitglied der Volkmission entschiedener Christen, Pastor Hanspeter Weber. Foto: PR

Das Vorstandsmitglied der Volkmission entschiedener Christen, Pastor Hanspeter Weber. Foto: PR

Erzhausen (idea) – Wie ist das aktuelle Weltgeschehen im Blick auf die Endzeit und die Wiederkunft Jesu Christi zu bewerten? Mit dieser Frage befassen sich pfingstkirchliche Theologen in der Zeitschrift „GEISTbewegt!“ (Erzhausen bei Darmstadt).

Sie wird vom Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden und der Volksmission entschiedener Christen herausgegeben. Pastor Hanspeter Weber (Winnenden bei Stuttgart) – Vorstandsmitglied der Volkmission – mahnt zur Vorsicht gegenüber Endzeitspekulationen. Alle Festlegungen der Vergangenheit hätten sich als falsch erwiesen. Dennoch sei sicher: „So nahe wie jetzt war die Menschheit dem Ende noch nie.“ Vieles im Weltgeschehen lasse aufhorchen. Als Beispiele nennt Weber die Zunahme von Erdbeben und Wirbelstürmen sowie ein dichter werdendes Überwachungsnetz über das Internet. Indien habe begonnen, seine 1,2 Milliarden Bürger biometrisch zu erfassen. Jeder solle ein Identifikationsnummer erhalten, mit der er zentral registriert werde. Weber verweist ferner darauf, dass Jesus Christus als ein Zeichen der Endzeit das Hören von Kriegen und Kriegsgerüchten nenne, und zieht eine Linie zur Gegenwart: „Noch nie waren Menschen so gut über die kriegerischen Auseinandersetzungen vielerorts informiert wie in unserer multimedialen Zeit…“ Dem Autor zufolge sind die Endzeitreden Jesu immer mit dem Gedanken der Weltmission verbunden. So heißt es im Matthäus-Evangelium (24,14): „Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.“ Dazu Weber: „Einige sind der Meinung, dass inzwischen alle Völker mit dem Evangelium erreicht wurden.“ Aber es gebe noch eine Menge Sprach- und Volksgruppen, in denen die christliche Botschaft noch nicht bekannt sei und die noch erreicht werden müssten. Weber ist überzeugt, dass Jesus Christus alle Versprechen einlösen werde: „Er wird einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. Der Tod wird nicht mehr sein … Aber die Zahl ist noch nicht voll!“ Bis dahin gelte der Missionsbefehl.

„Der Aufstieg des Antichristen zeichnet sich ab“

In einem weiteren Beitrag geht der frühere Leiter des Theologischen Seminars Beröa, Richard Krüger (Erzhausen), auf Erschütterungen der Gegenwart ein. So nehme die Zahl und das Ausmaß der Konfliktherde zu. Dies gelte besonders für den Nahen Osten. Die Auslöschung des Staates Israel sei nach wie vor das Ziel vieler Araber und Muslime: Der Griff nach der Atombombe durch den Iran ist ein unübersehbarer Beleg dafür.“ Der „Arabische Frühling“ sei bereits nach einem Jahr ein fröstelnder Herbst geworden, dem der Winter mit „eingefrorener Hoffnung“ folge. Bürgerkriege sprächen eine eigene Sprache. Krüger: „Eine Zeit wie nie! Aus all dem zeichnet sich der Aufstieg des Antichristen und seines Reiches ab. In Verbindung mit dem Schicksal Israels. Der Herr wird die Völker erschüttern. Er ist schon dabei!“ Jesus Christus beibe dabei „der feste, unerschütterliche Grund“.