15. Dezember 2017

Christen wollen höheres Betreuungsgeld

Quelle: idea.de

Familien sollen eine chte Alternative haben. Foto: PR

Familien sollen eine chte Alternative haben. Foto: PR

Der überkonfessionelle Verein „Hilfe zum Leben“ (Pforzheim) hat Unterschriften für eine Resolution gesammelt, die ein wesentlich höheres Betreuungsgeld fordert. Damit sollen Eltern eine echte Wahl zwischen häuslicher Betreuung ihrer Kinder unter drei Jahren oder einer Unterbringung in einer Kindertagesstätte haben.

Pforzheim (idea) – Eltern, die ihre Kleinkinder zu Hause erziehen, sollten wesentlich mehr Betreuungsgeld erhalten, als die Bundesregierung plant. Das fordern rund 2.000 Christen aus ganz Deutschland. Der im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP vorgesehene monatliche Betrag von 150 Euro ab dem Jahr 2013 müsse auf 500 Euro aufgestockt werden, heißt es in einer Resolution, für die der überkonfessionelle Verein „Hilfe zum Leben“ (Pforzheim) Unterschriften gesammelt hat. Eltern müssten wirklich die Wahl haben zwischen der häuslichen Betreuung ihrer unter drei Jahre alten Kinder und ihrer Unterbringung in Kindertagesstätten. Außerdem dürfe das Betreuungsgeld nicht auf Hartz-IV-Leistungen angerechnet werden. Der Vereinsvorsitzende Reinhard Klein übergab die Resolution und die Unterschriften Mitte Mai an die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach. Die Opposition lehnt das Betreuungsgeld ab; selbst innerhalb von FDP und CDU ist es umstritten, doch die CSU beharrt auf der Einhaltung des Koalitionsvertrags.