20. Oktober 2017

Piratenpartei glaubt an den Teufel?

Foto: Tina Gössl/pixelio.de

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Darf Menschen, die nicht an den gekreuzigten und leibhaftig auferstandenen Jesus Christus glauben, ein Tanzverbot am Karfreitag auferlegt werden?

Mit dieser Frage beschäftigte sich der hessische Ableger der Piratenpartei Deutschland. Das Verbot sei, so sagen sie, „nicht mehr zeitgemäß“, beschränke die Rechte und diskriminiere „die Freiheit von Andersgläubigen, Agnostikern und Atheisten in unangemessener Weise“.

Nun wollen die Piraten die Tanzsperre kippen, die im hessischen Feiertagsgesetz seit 1971 festgeschrieben ist. Sie rufen für Karfreitag ab 19 Uhr zu einer Tanz-Demonstration auf. Kurios dabei ist, dass sie offensichtlich nicht an Gott aber scheinbar an den Teufel glauben. Denn die Protestaktion der Blasphemisten steht unter dem Motto: „Zum Teufel mit dem Tanzverbot!“

Das Aufbegehren der „Piraten“ stellt Dreierlei klar. Erstens: Sie wissen nicht, was sie tun. Zweitens: Auch sie kommen um das Gericht Gottes nicht herum. Drittens: Gottes Geist kann auch Piraten zur Umkehr treiben. Für Letzteres dürfen Christen beten. Doch wählbar ist die Piratenpartei für Christen nicht! (Thomas Schneider)