18. Oktober 2017

Flath: Sachsen muss für das Betreuungsgeld streiten

Quelle: CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages

Steffen Flath, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag - Foto: CDU

Steffen Flath, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag - Foto: CDU

PRESSEMITTEILUNG

(Dresden, 25. April 2012) Zur Kritik der LINKEN an den Äußerungen von Sozialministerin Christine Clauß zum Betreuungsgeld erklärt Steffen Flath, Vorsitzender der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages:

„Wer das Betreuungsgeld als Herdprämie verunglimpft, diskreditiert Eltern, die sich bewusst dafür entscheiden, in den ersten beiden Lebensjahren ganz für ihre Kinder da zu sein. Diese Eltern sollten eher gesellschaftliche Anerkennung genießen. Schon gar nicht sollten sie sich aber dafür rechtfertigen müssen, wenn sie sich als Mutter oder Vater in einer sensiblen Lebensphase ganz ihrem Kind widmen wollen und nicht dem Arbeitgeber. Im Mittelpunkt der Diskussion über das Betreuungsgeld muss viel stärker als bisher das Kindeswohl stehen. Ist es wirklich das Beste für das Kind schon so früh und effektiv wie möglich fit für den Arbeitsmarkt gemacht zu werden? Muss sich die Familie der Wirtschaft und deren Forderung nach Fachkräften unterordnen oder haben Unternehmen für ein familienfreundliches Umfeld zu sorgen? Sozialministerin Clauß hat völlig zu Recht das Augenmerk auf diese Fragen gerichtet. Deshalb muss Sachsen für und nicht gegen das Betreuungsgeld streiten.“

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