18. Oktober 2017

Betreuungsgeld: BDA und DGB schreiten Seit‘ an Seit…

Foto: Salih Ucar/pixelio.de

Foto: Salih Ucar/pixelio.de

Gestern waren sie sich noch spinnefeind, heute schreiten sie Seit` an Seit und singen alte Lieder: Arbeitgeber und Gewerkschaften.

Diese unglaubliche Allianz will das Betreuungsgeld den Eltern, die ihre Kinder zu Hause erziehen wollen, vorenthalten und es für andere Projekte haben. Vielleicht würden sie sich die Moneten auch lieber in die eigene Tasche stecken oder damit ihren Managern und Funktionären das Taschengeld aufbessern.

Ihr egoistisches Denken treibt Eltern nicht nur in die staatliche Bevormundung sondern stiehlt ihnen ein großes Stück Freiheit. Der Mensch soll möglichst lebenslang mal „Maschine“ und mal „Streikfutter“ sein.

Die Zahlung des Betreuungsgeldes an Eltern, bei denen Liebe, Geborgenheit, Vertrauen und Verantwortung in der Kindererziehung noch einen unschätzbaren Wert haben, ist längst überfällig.

Arbeitgeberverband (BDA) und Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) wissen wieder einmal – wie so oft – nicht was sie tun. Ihre Kampagne wird die Geburtenstatistik ganz sicher in der Weise steuern, sodass sich der Arbeitgeber eines Tages selbst an die Maschine stellen muss und den Gewerkschaftern das Streikpersonal ausgeht. (Thomas Schneider)