18. November 2017

Beten statt „Daumen drücken“

Quelle: idea.de

Wie der christliche Glaube den Alltag stärker prägen kann.

Wie der christliche Glaube den Alltag stärker prägen kann.

Kassel (idea) – Wie der christliche Glaube stärker den Alltag prägen kann – darüber machten sich 13 Teilnehmer eines Wochenendseminars der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in Kassel Gedanken.

Das Treffen fand in Verbindung mit der überkonfessionellen Initiative „Glaube am Montag“ statt. Wie der Fachreferent für Haus- und Bibelkreise der Kirche, Roland Wagner (Schlüchtern), idea mitteilte, haben die Teilnehmer viele Ideen entwickelt. Statt Menschen, die vor schweren Aufgaben stehen, die Daumen zu drücken, sollten Christen bekennen, dass sie für sie beten. Sie sollten mit ihrem Glauben nicht hinter dem Berg halten und sich öffentlich zu erkennen geben, etwa durch ein Gebet vor dem Essen in der Kantine, durch das Tragen eines Schmuckkreuzes oder durch Autoaufkleber. Gut sei es auch, Pendler an der Bus- oder Straßenbahnhaltestelle anzusprechen. Zudem könnten Christen ihre nichtchristlichen Freunde und Bekannte fragen, was sie von einem Christen erwarten. Am Arbeitsplatz sollten Christen dadurch punkten, dass sie ihren Kollegen mit Respekt und Wertschätzung begegnen. Dazu gehöre auch, auf Tratsch und Klatsch zu verzichten. Wenn Kollegen am Montag über Fußball diskutierten, könne man als Christ auch über die Sonntagspredigt sprechen. Der Vorsitzende der Initiative „Glaube am Montag“, der Publizist und freikirchliche Theologe Ulrich Eggers (Cuxhaven), unterstrich die Notwendigkeit der Aktion: „Wenn der Glaube nicht am Montag funktioniert, funktioniert er gar nicht.“ Weitere Informationen unter www.Glaube-am-Montag.de.