21. August 2017

Immer mehr christliche Radiosender in Afrika

Quelle: idea.de

Das Missionswerk DIGUNA schult Fachleute für Wartung und Reparatur.

Das Missionswerk DIGUNA schult Fachleute für Wartung und Reparatur.

Haiger (idea) – In Afrika werden Lizenzen für Radiostationen zunehmend an nicht-staatliche Stellen vergeben. Das eröffnet christlichen Missionswerken neue Möglichkeiten.

In den vergangenen 15 Jahren hat allein das in Haiger (Mittelhessen) ansässige Missionswerk DIGUNA (Die gute Nachricht für Afrika) 20 UKW-Stationen aufgebaut, erläuterte der zur Missionsleitung gehörende Missionar Kurt Zander (Haiger) gegenüber idea. Die Sender in Kenia, Kongo, Südsudan, Tansania, Tschad und Uganda müssten aber auch gewartet oder repariert werden. Dies sei eine Aufgabe auch für ältere Missionsfreunde. 16 Interessenten mit Fachkenntnissen in Elektrotechnik und Elektronik wurden von dem Missionswerk vom 20. bis 25. Februar geschult. Im Fall von Störungen an Sendern können die qualifizierten ehrenamtlichen Mitarbeiter kurzfristig nach Afrika reisen, um die Fehler zu beheben. DIGUNA unterstützt mit rund 230 Mitarbeitern ostafrikanische Kirchen bei evangelistischen Einsätzen und humanitären Projekten. Das 1978 gegründete Werk hat sich auch auf den Umbau ausgemusterter geländegängiger Fahrzeuge spezialisiert, etwa von Militär oder Feuerwehr.