15. Dezember 2017

Sabine und Johannes Hentschel – Die Hoffnung schwindet

Sabine und Johannes Hentschel mit Sohn Simon. Foto: privat/2009

Sabine und Johannes Hentschel mit Sohn Simon. Foto: privat/2009

Von Jana Ulbrich

(Sächsische Zeitung) Zweieinhalb Jahre nach der Entführung von Sabine und Johannes Hentschel im Jemen hat die Familie jetzt Akteneinsicht bekommen.

Jeden Montagabend trifft sich im Gebetsraum der Jungen Gemeinde in der Bautzener Mönchsbastei ein Häuflein Unentwegter zum Gebet für Sabine und Johannes. Seit mehr als zweieinhalb Jahren. So lange ist es her, dass das junge Ehepaar aus Meschwitz bei Bautzen im Jemen entführt wurde. Die Hoffnung, sagen die Angehörigen in der Lausitz, stirbt zuletzt. Auch wenn das Hoffen immer schwerer fällt mit jedem neuen Montag. Auch wenn es seit ihrer Entführung kein Lebenszeichen von den Hentschels gibt, so möge es doch wenigstens [Weiterlesen]