19. Januar 2018

Weihnachten: idyllisch, mystisch, spirituell

Foto: Luise/pixelio.de

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Liebe Besucher, liebe Freunde,

„Alle Jahre wieder kommt das Christuskind auf die Erde nieder, wo wir Menschen sind.“ So schallt es aus den Lautsprechern der Einkaufstempel und Weihnachtsmärkte.

Manchmal verspüre ich den Wunsch, in die Herzen der vielen Menschen schauen zu dürfen, die da unterwegs sind. Aber dann auch wieder nicht. Was würde ich da wohl alles zu Gesicht bekommen!? Dinge, die auch ich vielleicht noch in der einen oder anderen inneren Abstellkammer liegen habe. Wer will das verstaubte Zeug schon sehen? Es belastet nur, wenn es ans Tageslicht kommt – oder? Also ja nicht daran denken, geschweige denn darüber reden. Mit wem denn auch…

Krippe und Kreuz

Ach ja – es ist Weihnachten. Eine besondere Zeit, die mich – und vielleicht auch andere – daran erinnert, dass sich da einer vom Himmel zur Erde auf den Weg gemacht hat: idyllisch, mystisch, spirituell. Wer aber die Krippe recht beschaut, sieht schon das Kreuz. Beide, Krippe und Kreuz, zeigen auf den, der Herzen neu machen und mit seinem Segen bei uns einkehren will.

So wie wir unsere Weihnachtsstuben im hellen Lichterglanz erstrahlen lassen, so will Jesus mit einer Restmüllaktion unsere Herzen entrümpeln. Halten wir es also wie die Hirten in Bethlehem: „Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.“

Frohe und gesegnete Weihnachten!

Euer/Ihr
Thomas Schneider