19. November 2017

Den Versuchungen des Teufels widerstehen

Quelle: idea.de

Der frühere Allianzvorsitzende Peter Strauch. Foto: idea/kairospress

Der frühere Allianzvorsitzende Peter Strauch. Foto: idea/kairospress

Bad Blankenburg (idea) – Mit einem Aufruf, im Alltag mit Jesus Christus zu leben und den Versuchungen des Teufels zu widerstehen, ist am 7. August in Bad Blankenburg (Thüringen) die 116. Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz zu Ende gegangen.

Daran nahmen knapp 2.500 Christen teil. Auch nach geistlich starken Allianzkonferenzen, bei denen man sich viel vorgenommen hat, wüssten viele schon am Mittwoch danach nicht mehr, worum es eigentlich geht, sagte der frühere Allianzvorsitzende Peter Strauch (Witten). Das liege daran, dass der Mensch schwach sei und der Satan genau wisse, „wo er uns packen kann“. Strauch: „Vielleicht ist das nicht sehr erbaulich, am letzten Abend einer solchen Konferenz darüber zu sprechen, aber es ist Realismus.“ Nur leider hielten auch viele Christen den Teufel für eine Erfindung. „Wenn jemand auf Satan zu sprechen kommt, sind auch wir in christlichen Kreisen ganz schnell dabei, ihn der Schwärmerei zu bezichtigen“, so Strauch. Er ermutigte die Konferenzteilnehmer, jeden Tag geistlich zu beginnen, also mit dem Lesen in der Bibel und einem Gebet: „Dann läuft der Tag anders.“

Reinhard Holmer: Allianz ist ein großes Geschenk

Der Direktor des Allianzhauses, Reinhard Holmer, wurde aus der Allianzgemeinde verabschiedet. Er wechselt nach 18 Jahren in diesem Amt zum 1. September als Direktor des Diakonissen-Mutterhauses Neuvandsburg nach Elbingerode (Sachsen-Anhalt). Holmer dankte für alle Unterstützung in den vergangenen Jahren. Er habe die Evangelische Allianz stets als „großes Geschenk“ empfunden. Offiziell verabschiedet wird er am 17. August. Holmers Nachfolger Thomas Günzel war bereits in einem Gottesdienst am Vormittag in sein neues Amt eingeführt worden. Die diesjährige Allianzkonferenz stand unter dem Thema „Hoffnung leben“.