18. November 2017

„Das Kreuz ist die Endlagerstätte für menschlichen Sondermüll“

Quelle: idea.de

Der Evangelist Jörg Swoboda: Dort können Menschen Sorgen, Nöte und Vergehen abladen. Foto: idea/kairospress

Der Evangelist Jörg Swoboda: Dort können Menschen Sorgen, Nöte und Vergehen abladen. Foto: idea/kairospress

Bad Blankenburg (idea) – „Das Kreuz ist die Endlagerstätte für allen menschlichen Sondermüll.“ Das sagte der Evangelist und Liedermacher Jörg Swoboda (Buckow/Bundesland Brandeburg) am 5. August auf der Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz in Bad Blankenburg.

Anders als die Suche nach einem Atommüll-Endlager, die sich schwierig gestalte, bräuchten Menschen nach einem Ort zum Abladen ihrer Sorgen, Nöte und Vergehen nicht länger zu suchen. Sie könnten damit zu Jesus Christus kommen, der ihnen seine Gnade und die Vergebung der Sünden zusprechen wolle. Swoboda ermutigte die Besucher der Konferenz, „die Sache mit Jesus festzumachen“: „Er ist der einzige, der unsere Beziehung zu Gott heil machen kann.“ Allein Jesus könne den Zwang des Menschen zum Sündigen brechen. Allerdings sei das „harte Arbeit“, die seelsorgerliche Begleitung erfordere.

Vielen Gemeinden geht es eher um gute Presse als um die gute Botschaft

Kritik übte Swoboda an einem „falschen Respekt vieler Gemeinden vor den Medien“. Nicht wenigen Christen sei eine gute Presse wichtiger als die gute Botschaft von Jesus Christus weiterzugeben. Auch berichteten viele Medien undifferenziert, wenn es um religiöse Themen gehe. So würden extremistische Muslime und evangelikale Christen nicht selten als Fundamentalisten in einem Topf geworfen: „Vielleicht wird demnächst ja über Bad Blankenburg als Brutstätte für evangelikale Fundamentalisten berichtet. Wer weiß.“ Die Allianzkonferenz steht in diesem Jahr unter dem Thema „Hoffnung leben“.