22. November 2017

Das Herz nicht an Vergängliches hängen

Quelle: idea.de

Der Leiter des evangelikalen Fackelträger-Zentrums „Tauernhof“ in Österreich, Hans-Peter Royer: Vielen Christen fehlen Sinn und Ziel im Leben. Foto: idea/kairospress

Der Leiter des evangelikalen Fackelträger-Zentrums „Tauernhof“ in Österreich, Hans-Peter Royer: Vielen Christen fehlen Sinn und Ziel im Leben. Foto: idea/kairospress

Bad Blankenburg (idea) – Christen sollten ihr Herz nicht an vergängliche Dinge hängen, denn sie können dem Leben keinen Sinn geben.

Diesen Rat gab der Leiter des evangelikalen Fackelträger-Zentrums „Tauernhof“ in Österreich, Hans-Peter Royer (Schladming/Steiermark), auf der Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz in Bad Blankenburg (Thüringen). Ein Grundproblem des Menschen bestehe darin, dass er immer mehr haben wolle und nie sage: Es ist genug. Christen seien da keine Ausnahme, so Royer. Ähnlich wie Menschen, die Gott nicht kennen, versuchten viele, das Maximum aus dem kurzen irdischen Leben herauszuholen. Darüber hinaus kritisierte Royer, dass ein Großteil der Christen zwar wisse, wovon sie befreit seien – „nämlich von Sünde, Tod und Teufel“ – aber nicht wozu: „Sie haben keinen Sinn und kein Ziel in ihrem Leben.“ Beides könne nur Gott selbst sein. Er allein könne die Sehnsucht des Menschen stillen. Zur Allianzkonferenz unter dem Thema „Hoffnung leben“ werden bis zum 7. August knapp 2.500 Teilnehmer erwartet.