22. November 2017

Allianzhaus als geistliches Begegnungszentrum profilieren

Quelle: idea.de

Der künftige Leiter des Evangelischen Allianzhauses im thüringischen Bad Blankenburg, Thomas Günzel. Foto: idea/kairospress

Der künftige Leiter des Evangelischen Allianzhauses im thüringischen Bad Blankenburg, Thomas Günzel. Foto: idea/kairospress

Bad Blankenburg (idea) – Der künftige Leiter des Evangelischen Allianzhauses im thüringischen Bad Blankenburg, Thomas Günzel, möchte die Einrichtung künftig noch stärker zu einem Begegnungszentrum für Christen unterschiedlicher geistlicher Prägung machen.

Wie er am 4. August bei der Allianzkonferenz vor Pressevertretern sagte, könnten sie sich mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen gegenseitig befruchten. Auch als Anlaufpunkt für Pfarrer und kirchliche Mitarbeiter mit Burnout-Syndromen könnte das Gelände dienen. Er habe den Eindruck, dass es in Landeskirchen bisher mehr derartige Angebote gebe als in Freikirchen, so Günzel. Der Theologe wird am 7. August offiziell in sein neues Amt eingeführt.

Bio-Strom für das Allianzgelände

Der scheidende Leiter des Allianzhauses, Reinhard Holmer, erklärte, dass die Bauarbeiten auf dem Allianzgelände inzwischen weitestgehend abgeschlossen seien. Zuletzt sei Ende Juli ein Bio-Blockheizkraftwerk in Betrieb genommen worden. Damit werde jetzt das gesamte Areal beheizt. Die nicht genutzte und zuviel produzierte Energie werde ins Stromnetz eingespeist und solle dem Allianzhaus künftig auch Geld einbringen. Holmer übernimmt ab September nach 18 Jahren an der Spitze des Allianzhauses eine neue Aufgabe als Direktor des Diakonissen-Mutterhauses Neuvandsburg in Elbingerode (Sachsen-Anhalt).

Steeb: Hoffnungsperspektiven gefragt

Der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), sagte mit Blick auf das Thema der diesjährigen Konferenz „Hoffnung leben“, Hoffnungsperspektiven seien angesichts weltweiter Krisen momentan sehr gefragt. Auch die Tatsache, dass Deutschland prozentual die wenigsten Kinder in ganz Europa habe, sei ein Zeichen von mangelnder Hoffnung, so Steeb. An der Allianzkonferenz nehmen bis zum 7. August knapp 2.500 Christen teil.