11. Dezember 2017

Gebet ist „der Urschrei des Glaubens“

Quelle: idea.de

Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Jürgen Werth.

Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Jürgen Werth.

Siegen/Recklinghausen (idea) – Mit Gottesdiensten an zahlreichen Orten hat am 9. Januar die Gebetswoche der Evangelischen Allianz begonnen. Sie steht in diesem Jahr unter dem Thema „Gemeinsam beten und dienen“.
 

Zu den Gebetstreffen an 1.105 Orten in Deutschland werden bis zum 16. Januar etwa 350.000 Besucher erwartet. „Ich erwarte kreative und inspirierende Veranstaltungen und einen Aufbruch der Liebe und Barmherzigkeit, den dieses Land spürt“, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Jürgen Werth (Wetzlar), gegenüber idea. Der Generalsekretär der Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), erklärte, die diesjährige Allianzgebetswoche führe ins Zentrum christlichen Lebens: „Die Hauptaufgaben der Christen sind Beten und Dienen.“ Das Gebet sei der „Urschrei des Glaubens und die alle modernen Errungenschaften weit übertreffende Möglichkeit der Kommunikation“. Für die Einheit und die Gemeinschaft der Christen könne man nichts Besseres tun, „als gemeinsam mit dem lebendigen Gott zu reden“. Gleichzeitig seien Christen berufen, Botschafter der Liebe Gottes zu sein, indem sie anderen in Wort und Tat dienten. Sie dürften sich nicht als „Endverbraucher der Liebe Gottes“ verstehen. Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider (Düsseldorf) sagte gegenüber idea, während der Allianzgebetswoche werde unter Christen „das Band der Gemeinschaft geknüpft“. Die Gebetswoche findet in mehr als 25 Ländern Europas und auch auf anderen Kontinenten statt.