23. September 2017

Keine Empörung zum geplanten Auftritt von Islam-Prediger Pierre Vogel in Berlin-Neuköllner al-Nur-Moschee

Foto: Heike / pixelio.de

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(TS) Die meisten Medien schweigen. Keine Empörung zum geplanten Auftritt von Islam-Prediger Pierre Vogel in Berlin-Neuköllner al-Nur-Moschee.
 

Die regionalen Nürnberger Nachrichten warnten bereits am 1. Dezember unter der Überschrift “Heiliger Krieg am Heiligen Abend“ vor dem geplanten Auftritt des Islam-Predigers vom 24. bis 26. Dezember. Nach Informationen von Verfassungsschützern werde es mit Vogel sogenannte Islam-Seminare in mehreren deutschen Städten geben.

SPIEGEL TV berichtete in einer Sendung am 19. Dezember ausführlich zum Thema „Salafisten in Mönchengladbach – Die verschwiegende Gefahr nimmt Konturen an“ über die Machenschaften des Islam-Predigers in Deutschland. So bekannte Vogel auf die Frage eines Reporters, ob er sich auf die Seite des Islam stellen würde, wenn Islam und Grundgesetz in Konflikt geraten könnten: „Ich identifiziere mich mit dem Koran, mit dem Islam“.

Salafisten, zu denen sich Vogel zählt, proklamieren auch in Deutschland die Einführung der Scharia, dem religiös legitimierten und unabänderlichen Gesetz des Islam. Sie orientieren sich an der Zeit der Altvorderen (arab.: Salaf, „Vorfahren“). Als Quellen für islamische Rechtsgutachten werden die Primärquellen des Islam, der Koran und die Sunna herangezogen. Zusätzlich spielen der sogenannte Idschma (Einstimmige Meinung der Gefährten des Propheten) sowie der Qiyas (Analogieschluss) eine essentielle Rolle.