11. Dezember 2017

Bischof predigt im Rinderstall

Quelle: idea.de

Foto: A.Dreher / pixelio.de

Foto: A.Dreher / pixelio.de

Kiel (idea) – Zu einem Adventsgottesdienst im Rinderstall hat der Brillenfabrikant Günter Fielmann eingeladen.
 

Er fand am 5. Dezember auf Gut Schierensee bei Kiel statt. Bischof Gerhard Ulrich (Kiel) – Vorsitzender der Nordelbischen Kirchenleitung – ging in seiner Predigt auch auf das Ambiente ein. Der Advent und das Warten auf die Ankunft Jesu in der Krippe im Stall von Bethlehem sei die Zeit, „in der wir heraussingen, dass der Trost für alle kommt und wirklich wird“. Gottes Sohn, der Retter, komme nicht nur zu den Christen, sondern auch zu den Migranten, den Gläubigen in der Moschee oder Synagoge. Advent sei „das Ende des Egoismus“. Ulrich: „Die Leitkultur des Advents ist die Kultur der Freude, die Kultur des Festes, zu dem alle Menschen eingeladen sind.“ Der Bischof rief die Gottesdienstbesucher im Sinne der Schöpfung zu einem angemessenen Umgang zwischen Mensch und Tier auf. Advent bedeute aber auch Gottes persönlichen Zuspruch: „Da sind meine müden Hände und meine wankenden Knie, da ist mein verzagtes Herz. Da sind meine blinden Augen und meine Tauben Ohren. Gott ist noch nicht fertig mit mir. Gott sei Dank!“