11. Dezember 2017

Bertelsmann-Studie kontra Sarrazin-Thesen?

Glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hat... Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

Glaube keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hat... Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

(UM) Migranten in Deutschland sollen nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung besser integriert und auch karriereorientierter sein als von Thilo Sarrazin in seinem Buch „Deutschland schafft sich – Wie wir unser Land aufs Spiel setzen“ thematisiert.
 

Was den Deutschen ins Gesicht schlägt ist das Umfrageergebnis, dass

1. neun von zehn Befragten Migranten (also demnach 90 Prozent!) beruflich weiterkommen wollen. Bei Bürgern ohne Migrationshintergrund seien dies nur 45 Prozent.

2. 41 Prozent der männlichen Migranten Kochen, Putzen und Kindergroßziehen als gemeinsame Aufgabe der Eltern sehen würden. Bei den deutschen Männern seien es gerade mal 35 Prozent, die diese Meinung hätten.

3. sogar 70 Prozent der befragten Muslime die Vorstellung vom „Heimchen am Herd“ abgelehnt hätten, weil sie diesem Mutterbild nicht zustimmen könnten. Damit seien sie nicht konservativer als die Deutschen, bechreibt die Studie.

Es wurden Bürger mit und ohne Migrationshintergrund befragt, um einen Vergleich der Lebeseinstellung zu Beruf und Familie anstellen zu können.

Dieses Ergbnis kann wohl nur mit dem Satz kommentiert werden: Glaube keiner Studie, die du nicht selbst nicht gefälscht hast!