16. August 2017

Kampagne zum Buß- und Bettag

Quelle: idea.de

Kirche fragt: `Auf was wartest Du?` – Bischof Hein im Chat. Foto: medioTV/Schauderna

Kirche fragt: `Auf was wartest Du?` – Bischof Hein im Chat. Foto: medioTV/Schauderna

Kassel (idea) – „Auf was wartest Du?“ fragt die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck in ihrer Kampagne zum Buß- und Bettag (17. November). Sie lädt damit zu einer Lebensveränderung ein.
 

Mit Plakaten, Materialien für einen Gottesdienst und einem Gebetsheft will die Landeskirche Impulse zur persönlichen Auseinandersetzung mit dem Buß- und Bettag geben und auf die Bedeutung des Feiertags aufmerksam machen. Im Mittelpunkt steht die Internetseite www.busstag.de, die mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern betrieben wird. Interessierte können dort mitteilen, worauf sie selbst in ihrem Leben warten oder warum sie noch zögern, neue Wege zu gehen. Sie können auch eigene Gebete verfassen und elektronische Grußkarten mit dem Kampagnen-Motiv – einem roten und einem grünen Ampelmännchen – verschicken. Ein Filmspot führt in das Thema ein. Plakate, Zeitungsanzeigen und ein Themenheft runden die Kampagne ab.

Vorreiter in Deutschland

Bischof Martin Hein (Kassel) steht am 18. November von 20 bis 21 Uhr im Internet Rede und Antwort. Während des einstündigen Chats will er der Frage nachgehen, was Menschen davon abhält, „wichtige nächste Schritte zu gehen“. Bereits seit 1996 bewirbt die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck den Buß- und Bettag und nimmt damit eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Nach Angaben des kurhessen-waldeckischen Internetbeauftragten, Pfarrer Christian Fischer (Kassel), stößt die Kampagne auf deutlich steigende Resonanz. Vor zwei Jahren hätten 18.000 Internetnutzer die Seite besucht, im vergangenen Jahr seien es 30.000 gewesen, so Fischer gegenüber idea. Er sei zudem überrascht von der Ernsthaftigkeit, mit der die Besucher auf der Internetseite ihre Anliegen aufschreiben. Nicht ein Eintrag habe von der Redaktion gestrichen werden müssen.