20. August 2017

El Kaida: Christen sind „legitime Ziele“ für Anschläge

Quelle: idea.de

Richard Land rief die muslimische Gemeinschaft auf diese Bedrohungen zu verurteilen.

Richard Land rief die muslimische Gemeinschaft auf diese Bedrohungen zu verurteilen.

Bagdad (idea) – Eine irakische Gruppe des Terrornetzwerks El Kaida hat alle Christen im Nahen und Mittleren Osten zu „legitimen Zielen“ von Anschlägen erklärt.
 

„Das Kriegsministerium des Islamischen Staats von Irak erklärt, dass alle Zentren und Organisationen christlicher Leiter und ihrer Anhänger zu legtimen Zielen der Mujaheddin geworden sind, wo immer unsere Hände sie erreichen“, heißt es in einer Verlautbarung, die von dem US-Nachrichtensender CNN zitiert wird. Die US-Kommission für Religionsfreiheit (Washington) verbreitete ebenfalls die Mitteilung. Der Islamische Staat von Irak ist eine Dachorganisation von Terrorgruppen. Die Erklärung wurde nach einem blutigen Anschlag auf eine katholische Kirche in Bagdad am 31. Oktober verbreitet. Dabei kamen 58 Menschen ums Leben. Der Präsident der Baptistischen Kommission für Ethik und Religionsfreiheit, Richard Land (Washington), rief die muslimische Gemeinschaft in den USA auf, diese Bedrohungen zu verurteilen, die im Namen ihrer Religion verkündet würden. El Kaida positioniere sich selbst außerhalb der zivilisierten Welt.