22. November 2017

Christliche Filme sind nicht minderwertig

Quelle: idea.de

„I am“ ist zunächst in 2.500 Kirchengemeinden gezeigt worden und wird als DVD vertrieben. Foto: 20th Century Fox

„I am“ ist zunächst in 2.500 Kirchengemeinden gezeigt worden und wird als DVD vertrieben. Foto: 20th Century Fox

Los Angeles (idea) – Gegen das Klischee, dass christliche Spielfilme grundsätzlich minderwertig seien, wollen zwei US-Filmemacher ankämpfen.
 

Produzent Todd Zeile und Regisseur John Ward lehnen solche in Hollywood verbreitete Pauschalurteile ab. Sie wollen mit ihrem Streifen „I am“ (Ich bin) das Gegenteil beweisen. Wie Zeile der Zeitung Christian Post sagte, zeige der Film, wie Menschen die Zehn Gebote unbewusst auslebten. Ziel der Produktion sei es, Gottes Wort als relevant darzustellen, einen Anstoß für Gespräche über den Glauben zu geben und klischeehafte Vorstellungen von Gott zu durchkreuzen. Ward sagte, Jesus selbst zeige, dass die christliche Botschaft und künstlerische Darstellungen kein Gegensatz seien. Jesus habe in Gleichnissen gesprochen, die zu den herausragenden Beispielen der Erzählkunst gehörten. „I am“ ist zunächst in 2.500 Kirchengemeinden gezeigt worden und wird als DVD vertrieben. (Internet: www.iamthemovie.com) Nach Überzeugung des Präsidenten der christlichen Film- und Fernsehkommission der USA, Ted Baehr (Camarillo/Kalifornien), täte sich die US-Filmindustrie schon aus geschäftlichen Gründen einen Gefallen, wenn sie mehr Streifen mit christlichen Inhalten produzierte. Filme mit einem christlichen Weltbild und moralischen Werten verkauften sich in Nordamerika besser als Werke mit Sex, Gewalt und atheistischem Hintergrund. Baehr gibt das christliche Magazin Movieguide (Filmführer) heraus, das regelmäßig Hollywood-Filme auf ihre Familientauglichkeit und ihren Kassenerfolg bewertet.