19. November 2017

Zu Guttenberg für Debatte um Wertefundament

Quelle: idea.de

v.l.: Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Foto: idea/Schneider

v.l.: Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Foto: idea/Schneider

Recklinghausen (idea) – „Von der Senioren-Union geht ein unglaublich stark und intensiv formulierter Impuls aus: Bei aller Schnelllebigkeit und Unberechenbarkeit müssen wir uns unserer Fundamente und Werte bewusst sein, dürfen den Wertebezug nicht aus den Augen verlieren und müssen die Debatte um das Wertefundament suchen.“
 

Das sagte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg auf der Bundesdelegiertenversammlung der Senioren-Union am 25. Oktober in Recklinghausen. Während der Finanz- und Wirtschaftskrise sei mehr über materielle Werte gesprochen worden als über Grundwerte; der Grundwertebezug sei aber wichtiger, um in der Politik „an den richtigen Stellschrauben zu drehen“, so der CSU-Politiker. Die 57.000 Mitglieder Senioren-Union unter Vorsitz von Prof. Otto Wulff (Schwerte) setzt sich unter anderem dafür ein, dass das C in der Politik von CDU/CSU wieder deutlicher wird. Vor den rund 500 Teilnehmern appellierte der Minister an die Senioren-Union: „Bleiben Sie Berater und Impulsgeber und auch Stachel im Fleisch!“ Empfangen wurde der laut Umfragen beliebteste deutsche Politiker auch von Mitgliedern der Jungen Union, die „KT“-Schilder (für Karl-Theodor) in die Höhe hielten. Ihr zweitägiges Delegiertentreffen legte die Senioren-Union in den Wahlkreis des Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Philipp Mißfelder, um ein Zeichen für die enge Zusammenarbeit der beiden CDU-Bundesvereinigungen zu setzen. Eröffnet wurde die Tagung mit dem Bonhoeffer-Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ sowie einer Andacht des katholischen Weihbischofs Dieter Geerlings (Münster) und des Vorstandsvorsitzenden der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, des evangelisch-methodistischen Pastors Horst Marquardt (Wetzlar).