19. November 2017

Mißfelder sieht Christentum durch Halloween bedroht

Quelle: idea.de

Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder.

Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder.

Berlin (idea) – Einen Angriff auf christliche Werte und Traditionen sieht der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder (Berlin), im Feiern von Halloween.
 

In einem Gastbeitrag für „Bild am Sonntag“ schreibt der Politiker: „Wir sind in der Pflicht, christliche Traditionen gegen den Zeitgeist zu verteidigen, mag er noch so locker daherkommen.“ Der von Kürbissen geprägte Karnevalsersatz verdränge die Zeit der Besinnung um den Reformationstag und Allerheiligen. „Wollen wir unsere Kinder lieber mit Monstermasken zum Bonbonbetteln auf die Straße schicken anstatt ihnen das religiöse Fundament unserer Gesellschaft näherzubringen?“, fragt Mißfelder. „Ich sage: Nein.“ Am 1. November (Allerheiligen) gedenken katholische Christen der Heiligen, am Tag davor feiern evangelische Christen die Reformation der Kirche durch Martin Luther (1483-1546). Halloween (vom Engl. All Hallows Even) markiert traditionell betrachtet den Vorabend des Festtags Allerheiligen. Die Bräuche stammen aus Irland und wurden von Einwanderern wohl im 19. Jahrhundert in die USA gebracht. In den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts kamen sie von dort verstärkt nach Europa.