21. November 2017

Deutschland soll zu Gott umkehren

Quelle: idea.de

Der Seelsorger und Buchautor Christoph Häselbarth. Foto: PR

Der Seelsorger und Buchautor Christoph Häselbarth. Foto: PR

Düsseldorf (idea) – Mehrere Redner einer charismatisch geprägten Konferenz für christliche Führungskräfte haben eine geistliche Umkehr Deutschlands angemahnt.
 

Wie der Seelsorger und Buchautor Christoph Häselbarth (Strittmatt/Südschwarzwald) in einer Predigt vor über 300 Besuchern der „Ermutigungskonferenz“ am 9. Oktober in Düsseldorf sagte, sei Deutschland „weitgehend säkularisiert und unchristlich“. Voraussetzung für eine Veränderung sei die Sehnsucht, „das Land zu einem Wohnort für Gott zu machen“. Christen in Deutschland sollten auf Gottes Willen hören, um das Land zu erneuern. Laut Häselbarth können Gebete dazu beitragen, eine Nation zu verändern. So habe in Kanada vor zehn Jahren eine Gruppe engagierter Christen für eine „Heilung“ ihrer Nation gebetet. Darum hielten heute christliche Werte Einzug in das politische Tagesgeschäft. Auch habe eine Versöhnung zwischen den englisch- und den französisch-sprachigen Landesteilen stattgefunden. Es gelte, auf den Heiligen Geist zu hören und um Vergebung für die Sünden Deutschlands zu bitten. Häselbarths Appell richtete sich an die Gläubigen aller Konfessionen: „Das Land wartet darauf, dass Christen ihren Platz einnehmen; jeder Einzelne ist wichtig.“ Auch der Unternehmensberater und Referent Johannes Grassl (Blaibach/Bayerischer Wald) forderte eine „Neuorientierung an den christlich-biblischen Werten, die uns groß gemacht haben“. Besonders in Politik und Wirtschaft gehe es um „Integrität und Wiederherstellung der Königsherrschaft Jesu Christi“. Zu der Veranstaltung hatten der neu gegründete Verein „NetworKing“ (Ostfildern bei Stuttgart) und die Eventagentur „Connection“ (Essen) eingeladen. Ziel von „NetworKing“ ist es, Christen miteinander zu vernetzen.