19. November 2017

Christliche Migranten und Deutsche gehören zusammen

Quelle: idea.de

Bochum (idea) – Für ein Zusammenwachsen von christlichen Ausländergemeinden und deutschen Gemeinden hat sich der Referent der Deutschen Evangelischen Allianz für Migration und Integration, Horst Pietzsch (Sinsheim bei Heidelberg), ausgesprochen.
 

Dazu müssten deutsche Christen Ängste und Vorurteile abbauen und andere Kulturen als Bereicherung verstehen, sagte er gegenüber idea. Gemeinsame Gottesdienste seien eine Möglichkeit, dieses Zusammenwachsen zu fördern. Pietzsch leitete am 15. Oktober in Bochum das Treffen der im Juni gegründeten AMIN-Gruppe Ruhrgebiet. „Arbeitskreise für Migration und Integration gibt es deutschlandweit, das Ruhrgebiet war bisher ein weißer Fleck auf unserer Karte“, sagte Pietzsch. Nach seinen Erfahrungen ziehen sich christliche Gemeinden aufgrund des wachsenden Zuwandereranteils zunehmend aus den Innenstädten zurück. AMIN wolle Christen zur Aufnahme von Beziehungen mit Migranten ermutigen und sie mit Schulungen und Informationen unterstützen.