22. November 2017

Christliche AUF-Partei orientiert sich an Schweizer EVP

Quelle: idea.de

v.l.: der baden-württembergische AUF-Landesvorsitzende, der Unternehmer Kuno Gerst, und der frühere Schweizer Nationalrat Heiner Studer. Foto: PR

v.l.: der baden-württembergische AUF-Landesvorsitzende, der Unternehmer Kuno Gerst, und der frühere Schweizer Nationalrat Heiner Studer. Foto: PR

Weissach (idea) – Die christliche AUF-Partei (Arbeit, Umwelt und Familie) will sich an der Evangelischen Volkspartei (EVP) in der Schweiz orientieren.
 

Die Schweizer zeigten, dass christlich-wertkonservative Positionen respektiert werden, wenn sie glaubwürdig vorgetragen werden, sagte der baden-württembergische AUF-Landesvorsitzende, der Unternehmer Kuno Gerst (Kirchheim/Teck), beim Landesparteitag Anfang Oktober in Weissach bei Leonberg. Zuvor hatte der frühere Schweizer Nationalrat Heiner Studer berichtet, dass die EVP seit 1919 durchgehend mit ein bis drei Mandaten im Nationalrat (entspricht dem Deutschen Bundestag) vertreten sei. Rund 50 EVP-Mitglieder gehörten derzeit kantonalen Parlamenten an. Etwa 300 Frauen und Männer engagierten sich als gewählte Vertreter in den Räten von Städten und Gemeinden. Auf lokaler Ebene habe man in Orten mit überdurchschnittlich vielen engagierten Christen Wahlergebnisse bis zu 30 Prozent erreicht. „Es reicht nicht, dass wir uns als Christen über die schlimmen Verhältnisse in unserer Umgebung beklagen. Wichtig ist, dass Christen erkennen, dass sie etwas bewegen können“, so Studer. Laut Gerst benötigt die überkonfessionell ausgerichtete AUF-Partei im Südweststaat 10.500 Unterstützerunterschriften, um bei der Landtagwahl im März 2011 flächendeckend antreten zu können. Der baden-württembergische Landesverband hat 110 Mitglieder.