22. September 2017

Wette verloren: Kirchenmann muss Würstchen ausgeben

Quelle: idea.de

Der Wittenberger Superintendent Christian Beuchel: Die Wittenberger stehen hinter Luther. Foto: PR

Der Wittenberger Superintendent Christian Beuchel: Die Wittenberger stehen hinter Luther. Foto: PR

Wittenberg (idea) – Der Wittenberger Superintendent Christian Beuchel muss den Einwohnern warme Würstchen ausgeben. Der Grund: Er hat am 2. September eine Wette verloren
 .

Sie steht im Zusammenhang mit einer umstrittenen Aktion auf dem Marktplatz, wo der Künstler Ottmar Hörl 800 bunte Lutherfiguren aus Plastik aufgestellt hat. Beuchel hatte gewettet, es sei unmöglich, dass sich hinter jede der Figuren ein Wittenberger stellt. Als Einsatz bot er an, am Reformationstag (31. Oktober) auf dem Wittenberger Marktplatz gegen eine Spende Würstchen zu verteilen. An diesem Tag sollen die restaurierten Denkmäler der Reformatoren Martin Luther und Philipp Melanchthon auf den Platz zurückkehren. Der Erlös aus dem Würstchenverkauf soll dem Fonds „Familien in Not“ des Diakonischen Werks und dem Kindermittagstisch der Arbeiterwohlfahrt zugute kommen. Wie Beuchel nach der Aktion sagte, haben die Wittenberger gezeigt, dass sie sich motivieren lassen und „hinter Luther stehen“. Insgesamt seien mehr als 1.000 Männer und Frauen auf den Marktplatz gekommen.